Delegation aus Hunan besucht die CDVTW zur Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaftsmuseen

03.11.2025, München

Am 3. November 2025 besuchten der stellvertretende Vorsitzende der Wissenschafts- und Technikvereinigung der Provinz Hunan, Li Wei, sowie der Parteisekretär und Leiter des Hunan Wissenschafts- und Technologiemuseums, Long Chaoying, und weitere Begleiter die Chinesisch‑Deutsche Vereinigung für Technologie und Wissenschaft e.V. (CDVTW) in Deutschland. Im Zentrum des Besuchs standen Austausch und Kooperation im Bereich des Aufbaus von Wissenschaftsmuseen. Unter der Organisation von Vorstand Shiyu Koch, Mitglied des Vorstands und Generalsekretärin der CDVTW, besichtigte die Delegation außerdem das Deutsche Museum. Dr. Kernbach, Leiter für Ausstellungen und Sammlungen des Deutschen Museums, stellte die Digitalisierungspraxis des Hauses vor und betonte die wichtige Rolle von Wissenschaftsmuseen als Verbindung zwischen Geschichte und Zukunft. Der Besuch knüpfte an die Zusammenarbeit seit dem „Münchner Technologieforum“, das die CDVTW 2019 im Deutschen Museum veranstaltet hatte, an. Mit der schrittweisen Umsetzung aktueller Themen werden beide Seiten ihre pragmatische Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaftskultur weiter vertiefen.


Im anschließenden Gesprächsaustausch führten beide Seiten einen sehr fruchtbaren Dialog. Der stellvertretende Vorsitzende der Wissenschafts- und Technikvereinigung der Provinz Hunan, Li Wei, würdigte die Brückenfunktion der CDVTW und erklärte, dass Hunan aktiv die Modernisierung von Wissenschaftseinrichtungen vorantreibe. Er freue sich darauf, aus den Ausstellungsgestaltungserfahrungen des Deutschen Museums zu lernen und über die CDVTW einen langfristigen Kooperationsmechanismus aufzubauen. Der Parteisekretär und Leiter des Hunan Wissenschafts- und Technologiemuseums, Long Chaoying, stellte die Entwicklungsplanung des Museums sowie den Aufbau des Themenbereichs „Technologie Hunan“ vor. Er hob die Innovationsstärken Hunans in den Bereichen Schienenverkehr und Baumaschinen hervor und betonte den Wunsch, diese Errungenschaften durch internationale Zusammenarbeit anschaulich zu präsentieren.


Während des Austauschs erläuterte Dr. Kernbach die innovativen digitalen Ansätze des Deutschen Museums zur Verbesserung des Besuchererlebnisses, etwa durch Augmented Reality und interaktive Präsentationen. Er sagte, das Museum setze sich stets dafür ein, die Geschichte der Technik lebendig zu vermitteln, und diese Philosophie stimme mit dem internationalen Austauschauftrag der CDVTW überein. Aufbauend auf diesem gemeinsamen Verständnis betonte Vorstand Shiyu Koch, dass Wissenschaftsmuseen nicht nur bedeutende Plattformen zur Präsentation technologischer Errungenschaften seien, sondern auch Schlüsselorte zur Förderung einer Innovationskultur und zur Anregung des Entdeckergeists. Die Vereinigung freue sich, dies als Anlass zu nehmen, eine tiefere Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten zu fördern.



Gegenwärtig befindet sich die chinadeutsche Innovationszusammenarbeit in einer Phase schnellen Wachstums, mit kontinuierlichen Durchbrüchen in Bereichen wie neuen Energiefahrzeugen, künstlicher Intelligenz und Biotechnologie. Wissenschaftsmuseen dienen als wichtige Verbindung zwischen Fachbereichen und der öffentlichen Wahrnehmung und spielen eine einzigartige Rolle bei der Vermittlung von wissenschaftlichem Wissen und der Schaffung einer Innovationsatmosphäre. Der Besuch kam zu einem günstigen Zeitpunkt und eröffnete neue Wege für die Zusammenarbeit beider Seiten in diesem Bereich. Durch vertiefte Gespräche wurden wichtige Übereinkünfte erzielt, etwa zur Einrichtung eines Austauschmechanismus für Ausstellungsmacher und zur gemeinsamen Planung einer Ausstellung zum Thema „Technologische Innovation und nachhaltige Entwicklung“.