China-Reise 2026: Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie begleitet deutsche Industriedelegation
10.10.2026

Im September 2026 organisierte die Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie die Teilnahme von fünf deutschen Mitgliedsunternehmen an der Delegationsreise „China-Reise deutscher Unternehmen aus der High-End-Fertigungsindustrie und dem Dienstleistungssektor“. Die Reise wurde von der Agentur für Investitionsförderung des chinesischen Handelsministeriums sowie ihrer Vertretung in Deutschland, dem China International Investment Promotion Center (Deutschland), organisiert. Die Delegation besuchte unter anderem die Städte Zhenjiang, Zhuhai, Quanzhou (Jinjiang) und Xiamen, um den industriellen Austausch zu fördern, neue Kooperationsmöglichkeiten zu erschließen und Einblicke in die technologische Entwicklung chinesischer Unternehmen zu gewinnen.
Die erste Station der Delegationsreise war die Stadt Zhenjiang. Der Sekretär des städtischen Parteikomitees sowie weitere hochrangige Vertreter der Stadtregierung nahmen an einem gemeinsamen Austausch und einem Begrüßungsbankett teil. Im Mittelpunkt der Gespräche standen mögliche Kooperationsfelder zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen. Das der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie angeschlossene Unternehmen Zhongde Shengying (Deutschland) Technology beteiligte sich an den Gesprächen. Besonderes Augenmerk galt strategisch wichtigen Zukunftsbranchen wie Präzisionsfertigung, Medizintechnik, Wasserstofftechnologie und intelligenter Robotik. Zhenjiang ist sowohl ein bedeutender Industriestandort im Jangtse-Delta als auch eine geschichtsträchtige Kulturstadt. Die Stadt arbeitet derzeit intensiv am Aufbau eines zukunftsorientierten Ökosystems für hochwertige Industrien. Die Delegation besichtigte drei Unternehmen in der Wirtschaftsentwicklungszone von Zhenjiang und erhielt direkte Einblicke in deren digitalisierte und intelligent vernetzte Produktionsanlagen. Dabei konnten sich die Teilnehmenden von den industriellen Kompetenzen der Region in den Bereichen neue Energien, umweltfreundliche Energieanlagen und innovative Materialien überzeugen.
Vom 4. bis 5. September fand im Xiangshan Conference Center der Hightech-Zone Zhuhai eine deutsch-chinesische Kooperationsveranstaltung für Industrie und industrienahe Dienstleistungen statt. Mehr als 150 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Institutionen beider Länder nahmen daran teil. Die Veranstaltung konzentrierte sich auf industrielle Digitalisierung, künstliche Intelligenz, grenzüberschreitende Logistik und internationale Lieferketten. Im Rahmen der Unternehmenspräsentationen berichteten Vertreter von ABB Robotics, Lanzhong Technology und Biaoli Motor, drei in der Hightech-Zone Zhuhai ansässigen Unternehmen, über ihre Erfahrungen mit Investitionsstrategien, technologischen Innovationen und Marktentwicklung. Am Nachmittag besuchte die Delegation mehrere bedeutende Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen, darunter Insta360 (Zhuhai), Guangku Technology, das Innovationszentrum für Anwendungen verkörperter künstlicher Intelligenz in Zhuhai sowie Kingsoft. Die Besuche vermittelten einen umfassenden Eindruck von den technologischen Kompetenzen und praktischen Anwendungen der Hightech-Zone Zhuhai, insbesondere in den Bereichen optische Kommunikationskomponenten, verkörperte künstliche Intelligenz (Embodied AI) und Anwendungssoftware.
Vom 6. bis 7. September setzte die Delegation ihre Reise in Quanzhou und Jinjiang fort. Dort fanden weitere deutsch-chinesische Kooperationsveranstaltungen mit Schwerpunkt auf Industrie und industrienahen Dienstleistungen statt. Durch Fachgespräche und Unternehmensbesuche informierten sich die Teilnehmenden über die industrielle Leistungsfähigkeit sowie die Innovationspotenziale der Region. Im Rahmen des Forums „Deutsch-chinesischer Dialog über intelligente Fertigung in Quanzhou“ kamen Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Branchenexperten sowie Führungskräfte bedeutender Unternehmen zusammen, um über neue Möglichkeiten der industriellen Zusammenarbeit zu diskutieren. Am Nachmittag besichtigte die Delegation mehrere Schlüsselunternehmen der Wirtschaftsentwicklungszone Quanzhou, darunter Fujian Yida Electric Drive, Fujian Sanxing Electric und Quanzhou Chaowei Medical Technology. Die Unternehmensbesuche ermöglichten direkte Einblicke in moderne Fertigungsprozesse, technologische Entwicklungen und betriebliche Forschungs- und Innovationsstrukturen. Am 7. September reiste die Delegation weiter nach Jinjiang. Dort besuchte sie die drei Unternehmen Haina, Kaijia und Chengda aus dem Bereich des intelligenten Anlagen- und Maschinenbaus. Die Besichtigungen verdeutlichten die Stärken Jinjiangs als regionales Industriecluster für moderne Fertigungstechnologien und industrielle Ausrüstung.
Vom 8. bis 9. September nahm die Delegation in Xiamen an mehreren Kooperationsveranstaltungen im Rahmen der 26. China International Fair for Investment and Trade (CIFIT) teil. Die internationale Investitions- und Handelsmesse fand in Xiamen in der Provinz Fujian statt. Zu den hochrangigen Teilnehmern gehörte unter anderem der chinesische Staatsvizepräsident Han Zheng. Am 8. September wurde im Xiamen International Expo Center eine Projekt-Roadshow für intelligente Fertigung im Rahmen der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit zwischen Provinzen und Bundesländern veranstaltet. Im Mittelpunkt standen intelligente Industrieanlagen, industrielle künstliche Intelligenz und digitalisierte Logistik. Ziel war es, technologieorientierte deutsche Unternehmen mit chinesischen Lokalregierungen und Industrieparks zusammenzubringen und konkrete Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen.
Am 9. September fand ebenfalls im Xiamen International Expo Center eine Kooperationsveranstaltung zwischen der Wirtschaftsentwicklungszone Shijiazhuang und der deutschen Delegation aus Industrie und industrienahen Dienstleistungen statt. Unter dem Motto „Intelligente Verbindungen zwischen China und Deutschland – Dienstleistungen als Motor der Zusammenarbeit“ konzentrierte sich die Veranstaltung auf industrielle Digitalisierung, grüne Technologien und intelligente Fertigung. Das Programm kombinierte Projektpräsentationen mit nichtöffentlichen Fachgesprächen, um den direkten Austausch zwischen den beteiligten Unternehmen und Institutionen zu fördern. Am selben Tag nahm die Delegation außerdem am ESG-Dialog chinesischer und europäischer Unternehmen sowie an einer Veranstaltung zur Investitionskooperation zwischen chinesischen Provinzen und deutschen Bundesländern teil. Die Gespräche mit Vertretern chinesischer Städte, Provinzen und Industrieparks konzentrierten sich insbesondere auf nachhaltige und kohlenstoffarme Technologien, intelligente Fertigung sowie die digitale Transformation.
Als Mitglied der Delegation nahm auch das der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie angeschlossene Unternehmen Zhongde Shengying (Deutschland) Technology an der CIFIT teil. Das Unternehmen war im chinesisch-europäischen Ausstellungsbereich vertreten und hielt zudem Grundsatzvorträge im Rahmen der „Chuangtou China“-Veranstaltungen mit Schwerpunkt auf internationaler Expansion sowie auf der Wirtschaftsregion Shenzhen.
Zhongde Shengying (Deutschland) Technology unterstützt chinesische Unternehmen aus den Bereichen neue Produktivkräfte und Hochtechnologie beim Eintritt in den deutschen und europäischen Markt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf funktionalen und humanoiden Robotern. Das Unternehmen bietet führenden chinesischen Robotikherstellern umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Marktzugang, Aufbau von Vertriebskanälen, Kundendienst und kommerzielle Markteinführung. Ziel ist es, chinesischen Technologieunternehmen einen effizienten und nachhaltigen Zugang zum europäischen Markt zu ermöglichen. Neben dem Vertrieb und der Vermarktung hochwertiger Robotikprodukte unterstützt Zhongde Shengying chinesische Unternehmen auch bei der technischen Weiterentwicklung und der Entwicklung kundenspezifischer Lösungen. Dadurch können Produkte gezielt an die jeweiligen Einsatzbedingungen sowie an die Anforderungen deutscher Kunden angepasst werden. Die angebotenen Robotiklösungen finden in zahlreichen Bereichen Anwendung, darunter Altenpflege und Rehabilitation, Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen, industrielle Fertigung, Einkaufs- und Geschäftszentren, Gastronomie sowie Hotellerie. Damit eröffnet das Unternehmen chinesischen Robotikherstellern vielfältige neue Geschäftsmöglichkeiten auf dem deutschen Markt.
Zhongde Shengying (Deutschland) profitiert außerdem vom Unternehmenszentrum der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie in Baden-Württemberg. Das Zentrum verfügt über rund 3.000 Quadratmeter Büro- und Laborflächen und bietet Unternehmen verschiedene Unterstützungsleistungen, darunter politische und regulatorische Beratung, Zugang zu Vertriebskanälen, lokale Produktpräsentationen sowie die Vermittlung von Geschäftskontakten. Darüber hinaus befindet sich derzeit ein neues Vertriebszentrum für künstliche Intelligenz und Robotik in Deutschland im Aufbau. Dieses Zentrum soll Robotikunternehmen eine umfassende Infrastruktur für Produktpräsentationen, Geschäftsbetrieb, Schulungen, Produkteinführungen, Geschäftspartnervermittlung und E-Commerce-Management bieten. Auch in Zukunft wird Zhongde Shengying (Deutschland) eine wichtige Rolle innerhalb des Netzwerks der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie zur Markterschließung und industriellen Zusammenarbeit übernehmen. Das Unternehmen möchte die Brückenfunktion der Gesellschaft zwischen China und Deutschland weiter stärken und die Zusammenarbeit in der Robotikbranche auf technologischer, wirtschaftlicher und finanzieller Ebene vertiefen.
Im Anschluss an die Veranstaltungen erhielt Frau Deng Shiyu, Vorstandsmitglied und Generalsekretärin der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie sowie Geschäftsführerin von Zhongde Shengying (Deutschland) Technology, ein offizielles Dankschreiben der Agentur für Investitionsförderung des chinesischen Handelsministeriums. Mit diesem Schreiben würdigte die Behörde ihr fachliches Engagement und ihren wichtigen Beitrag zur Förderung der industriellen Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland. Die Anerkennung durch die Investitionsförderungsagentur des chinesischen Handelsministeriums unterstreicht die Leistungen der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie sowie von Zhongde Shengying (Deutschland) Technology bei der Förderung bilateraler Industrie- und Technologiekooperationen. Auch in Zukunft wird die Gesellschaft ihre Rolle als Brücke zwischen China und Deutschland aktiv wahrnehmen, den wissenschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Austausch vertiefen und gemeinsam mit ihren Partnern die innovationsorientierte Entwicklung beider Länder fördern.







